Steffen Schleiermacher (*1960)

"Sind die Leute erst einmal in den Konzerten, sind sie oft begeistert oder äußern zumindest eine Meinung. Das ist ja das Schöne bei der neuen Musik: Man darf und soll sogar über sie diskutieren, ...

„... was bei all diesen autonomen Meisterwerken, die schon seit 100 oder 200 Jahren heilig gesprochen sind, gar nicht mehr möglich ist.“
(Steffen Schleiermacher, 2000)

Photo © by Gerd Mothes, Leipzig

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Homepage von Steffen Schleiermacher

1960

geboren in Halle

1968-78

Mitglied im Stadtsingechor Halle

1980-85

Studium in Leipzig an der Musikhochschule "Felix Mendelssohn Bartholdy": Komposition (Siegfried Thiele), Klavier (Gerhard Erber) und Dirigieren (Günter Blumhagen)

1985-88

Assistent an der Leipziger Musikhochschule (u. a. in den Fächern Tonsatz, Neue Musik und außereuropäische Musik)

1986/87

Meisterschüler an der Akademie der Künste Berlin bei Friedrich Goldmann

1988

Mendelssohn-Stipendium

1989

Gründung des Ensemble Avantgarde
Hanns-Eisler-Preis des Rundfunks der DDR

1989/90

Studium bei Alfons Kontarsky in Köln (mit einem Stipendium des Deutschen Musikrates)

Seit 1990

Gestaltung der Reihe "musica nova" am Leipziger Gewandhaus

Seit 1992

Leitung von Festivals mit Neuer Musik in Leipzig

1992

Stipendium der Villa Massimo Rom

1992-97

Mehrere Kompositionsstipendien der Stiftung Kulturfond

1997

Mehrmonatiger Aufenthalt in Japan mit einem Stipendium der Japan Foundation

1999

Stipendium der Cité des Arts in Paris

2000

Gründung des Festivals "Klangrausch" in Leipzig

Resonanz

Steffen Schleiermacher lebt als freischaffender Komponist und Pianist in Leipzig, als Pianist Spezialisierung auf die Musik des 20. Jahrhunderts, CD-Aufnahmen, zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Hanns-Eisler-Preis des Rundfunks der DDR

Schriften von Steffen Schleiermacher (Auswahl)

Komponistenporträt, in: Was Hören wir? Programmheft des Internationalen Musikfestivals Höfgen-Kaditzsch, August/September 1999, S. 66f.

Prozesse der Öffnung. Im Gespräch: Martin Smolka, Steffen Schleiermacher und Jörn Peter Hiekel, in: Jahrbuch der Sächsischen Akademie der Künste 2007/2008, Dresden 2009, S. 321-326


Schriften über Steffen Schleiermacher (Auswahl)

Beimel, Thomas: Wanderer zwischen den Welten.Der Komponist Steffen Schleiermacher, in: MusikTexte Heft 145 (Mai 2015), S. 33-38
Ehrler, Hanno: Tanz der wilden Männer. Noch ein böser Bube der Musik: Steffen Schleiermacher aus Leipzig, FAZ, 21. April 1997
Korfmacher, Peter: Cage und die musica nova. Multitalent aus Leipzig: Steffen Schleiermacher, in: Klassik heute Heft 12/1998, S. 18-20
Sporn, Christiane: Hoffe, dass das Bild nie fertig wird. [] Einige Betrachtungen zu Werken und Wirken Steffen Schleiermachers, in: GewandhausMagazin Nr. 52, Herbst 2006, S. 65-69
Stramm, Johann Walter von: Steffen Schleiermacher, in: Komponisten der Gegenwart, hrsg. von Hanns-Werner Heister und Walter-Wolfgang Sparrer, München: edition text+kritik, 36. Nachtragslieferung (Juli 2008)

(soweit nicht anders angegeben, erschienen bei Boosey & Hawkes/Bote & Bock, Berlin)

Gesang des Apsyrtos (1985)
für Kammerensemble

Quartett (1986)
für Oboe d'amore, Viola, Kontrabass und Gitarre

Sechs Bagatellen (1986)
für Kammerensemble
(Peters)

Kreon (1987)
für Kammerorchester

Konzert für Viola und Kammerorchester (1987)
(Peters)

Trio für Posaune, Violoncello und Klavier (1987)

Zeremonie (1988)
für Kammerensemble

Quintett (1989)
für Violine, Violoncello, Flöte, Klarinette und Klavier

Musik für Kammerensemble (1990)

Auf B (1990)
für Flöte

Klavierstück 1990

Für F (1991)
für Streichquartett und Klarinette

Zu Viert (1991)
für 2 Klaviere und 2 Schlagzeuger

Musik für Violine, Harfe und Kammerensemble (1991)

Stille und Klang (1991)
für Orchester

Für Martin Riches (1993)
für Flöte, Klavier und Klangskulpturen
Ms.

Festgefressen (1994)
für Streichquartett

Puls Farbe Schatten (1994)
für Orchester

Stockend Fließend (1995)
für Oboe, Fagott, Gitarre und Viola
Ms.

Holzstück mit Fell und Metall (1996)
für Blockflöten und Schlagzeug
Ms.

klavier und klaviere (1997)
für Klavier und Zuspielband
Ms.

... fast ... kaum ... (1997)
für Klarinette und Streichquartett
Ms.

Inside the Trance Machine (2001)
für 6 Schlagzeuger
Ms.

Muzika (2001)
für 5 Stimmen und Klavier
Ms.