Musiktheater

„Neues Musiktheater“ seit Mozart und Beethoven: Auf den großen Werken der Vergangenheit ruhen wir uns nicht aus. Vier Komponisten haben so zuletzt erfolgreich neues Musiktheater geschaffen, dass sie mit dem Kritikerpreis „Oper des Jahres“ der Zeitschrift „Opernwelt“ ausgezeichnet wurden: Hans Zender mit „Don Quijote“ 1994, Adriana Hölszky mit „Die Wände“ , Isabel Mundry mit „Ein Atemzug – die Odyssee“ 2006 – und natürlich Helmut Lachenmann mit dem inzwischen international bekannten „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ 1997.

Und was sind die großen Werke der Vergangenheit? Mit den Erstausgaben von „Don Giovanni“, „Figaros Hochzeit“ und „Fidelio“ sprang der Verlag in die erste Reihe der Bühnenverleger. Prominente Fortsetzungen blieben nicht aus. Sie ereigneten sich z. B. in der jahrelangen Zusammenarbeit mit Richard Wagner. So erschienen die Erstdrucke von „Lohengrin“ und „Tristan und Isolde“ bei Breitkopf & Härtel.

Ein halbes Jahrhundert später war Ferruccio Busoni mit der „Brautwahl“, „Arlecchino“, „Turandot“ und dem zukunftsweisenden „Doktor Faust“ ein Komponist mit eminentem Musiktheater-Gespür. Und Hanns Eislers Bühnenmusiken setzen ein weiteren Akzent im 20. Jahrhundert.

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