Unser Programm
in der Übersicht
Unser Verlag vereint ein breites Spektrum an Musikliteratur – von großen Orchesterwerken über Kammermusik, zeitgenössische Musik, Pädagogik, Chormusik bis hin zu musikwissenschaftlichen Ausgaben und Bühnenwerken.
Neue
Ausgaben
Entdecken Sie unsere Neuerscheinungen – präzise ediert für höchste Ansprüche
Maurice Ravel
Ma Mère l’Oye
Urtextausgabe herausgegeben von Jean-Paul Montagnier
- Vervollständigte Dirigierpartitur des Balletts
- Notentext auf der Grundlage aller verfügbarer Quellen
- Mit ausführlicher Quellenbewertung und Klärung aller fraglichen Quellenbefunde
- Mit dazu passendem Klavierauszug, der auf die Erstausgabe zurückgeht
Die Partitur des Balletts Ma Mère l‘Oye hat keine einheitliche Stichnummer, da Ravels Verlag sie nie als Ganzes veröffentlicht hat. Bislang fehlt auch jeder Nachweis eines Partiturdrucks in Verbindung mit den ersten Aufführungen des Balletts. Der Verlag fügte vielmehr die Orchesterpartitur der Cinq pièces enfantines und die speziell für das Ballett konzipierten Ergänzungen zusammen: Prélude et Danse du Rouet sowie die „raccords“ (Überleitungen), die die Stücke verbinden sollten. So geschah dies auch im Aufführungsmaterial.
Für die vervollständigte Urtext-Ausgabe des Balletts prüfte Jean-Paul C. Montagnier die Erstausgabe und das Autograph der Orchesterpartitur der Cinq pièces enfantines und auch die Erstausgabe von Prélude et Danse du Rouet. Da eine Erstausgabe der Partitur der Zwischenspiele nicht nachweisbar ist, wurde das nach den ersten Aufführungen veröffentlichte Orchestermaterial herangezogen; zusätzlich wurden Korrekturvorschläge des Ravel-Dirigenten Manuel Rosenthal berücksichtigt. Die Neuausgabe enthält eine ausführliche Quellenbewertung des Balletts. Sie gilt vor allem der von Ravel mit Anmerkungen versehenen Klavierfassung von 1912 und dem Material, das von André Cluytens bei Aufführungen zum 10. Todestag des Komponisten verwendet wurde. Die Ausgabe beschließen die beiden Szenarios von Ravel und ein umfassender Kritischer Bericht.
Aktuelles
aus dem Verlag
Bleiben Sie auf dem Laufenden über Projekte, Ausgaben und Menschen bei Breitkopf & Härtel.
Music China 2026
Vom 28. bis 31. Oktober findet die Music China 2026 in Shanghai statt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch im German Pavilion Halle W1 Stand D 28!
Weitere Informationen und Tickets finden Sie hier .
Zum Tod von Constantin Floros
Mit Constantin Floros verliert die Musikwissenschaft einen ihrer bedeutendsten Vertreter und die internationale Mahler-Forschung eine ihrer prägenden Persönlichkeiten. Der langjährige Professor der Universität Hamburg verstarb am vergangenen Freitag im Alter von 96 Jahren. Breitkopf & Härtel verliert mit ihm einen langjährigen Autor, Berater und hochgeschätzten Weggefährten.
Über Jahrzehnte war Floros dem Verlag eng verbunden. Seine dreibändige Monographie Gustav Mahler – Die Symphonien , die zwischen 1977 und 1985 bei Breitkopf & Härtel erschien, gehört zu den grundlegenden Arbeiten der Mahler-Forschung. Auch die gleichnamige Editionsreihe begleitete er mit großem Engagement. Mit seiner Kenntnis von Mahlers Werk trug er zu ihrem Durchbruch bei. Dafür ist Breitkopf & Härtel ihm zu großem Dank verpflichtet.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm persönlich verbunden waren. Wir wünschen ihnen viel Kraft und Trost.
im Theater „L’Heure espagnole | L’Enfant et les sortilèges“, Orchestra and Choir of the Opéra Royal de Wallonie-Liège, Musikalische Ltg. Jean-Yves Ossonce, Regie: Jean-Louis Grinda
„First in Music“
Der Podcast von Breitkopf & Härtel
„First in Music“ – das gilt für den ältesten Musikverlag der Welt seit 1719.
Breitkopf & Härtel verknüpft zeitgemäß Vergangenheit und Zukunft. Schier unerschöpfliche musikgeschichtliche Facetten prägen das Verlagsprogramm – hörbar in unserem Podcast aus verschiedenartigen Perspektiven.
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Aktuelle Episode
(Nicht nur) Mahlers Inspirationsquelle
– Hans Rott
Hans Rott spielt eine Schlüsselrolle im Leben von Gustav Mahler und findet kaum Beachtung in der Musikgeschichtsschreibung. Wer die Symphonie E-dur des Komponisten studiert und besser noch hört, wird kaum glauben können, dass sie erschaffen wurde, bevor Gustav Mahler seine sinfonischen Meisterwerke ins Konzertleben rief. 26-jährig starb der Schüler von Anton Bruckner und hochverehrte Kollege von Gustav Mahler in einer Nervenheilanstalt.