Gesang aus Fingal op. 17b
Urtext der neuen Brahms-Gesamtausgabe
Fassung für gemischten Chor und Orchester
[GCh,Orch] Dauer: 6′ Chor: SATB – 2.2.2.2 – 4.2.0.0 – Hfe – Str
Vokaltext: DeutschBeschreibung
Der Gesang aus Fingal op. 17b für gemischten Chor und Orchester ist eine Bearbeitung des vierten Satzes aus den Vier Gesängen für Frauenchor, Hörnern und Harfe op. 17, die Brahms auf Veranlassung von Ferdinand Hiller 1879 erstellte. Er ließ sich überzeugen, dass die ursprüngliche Besetzung für große Säle wie den Kölner Gürzenich, dessen Orchester Hiller leitete, nicht ausreichend sei. Dazu verlagerte er den Sopran II in den Alt und den Alt in die Tenorstimme, während der Bass der instrumentalen Vorlage folgt. Zusätzlich transponierte er den Satz eine Terz abwärts.
In dieser Fassung wurde das Werk am 18. März 1879 mit großer Resonanz uraufgeführt. Hillers Nachfolger Franz Wüllner führte es 1887 erneut auf und versuchte Brahms von einer Drucklegung zu überzeugen. Der jedoch reagierte zurückhaltend, sodass die Orchesterfassung unbemerkt im Archiv des Kölner Gürzenich-Orchesters verblieb, bis sie 2024 von Jakob Hauschildt im Rahmen der Arbeiten an der neuen Brahms-Gesamtausgabe wiederentdeckt und 2025 herausgegeben wurde. Die nun vorliegende praktische Ausgabe, die auf der Gesamtausgabe beruht, macht damit die Orchesterfassung erstmals für Aufführungen zugänglich.
PB 16111
Partitur
EAN: 9790004214381
PB 16111D
Partitur
EAN: 9790004825648
EB 16111
Klavierauszug vokal
EAN: 9790004191583
16 Seiten / 19 x 27 cm / 68 g / geheftet
EB 16111D
Klavierauszug vokal
EAN: 9790004825631
18 Seiten / 19 x 27 cm / Digitale Ausgabe
MM 2106922
Mietmaterial
Beschreibung
Beschreibung
Der Gesang aus Fingal op. 17b für gemischten Chor und Orchester ist eine Bearbeitung des vierten Satzes aus den Vier Gesängen für Frauenchor, Hörnern und Harfe op. 17, die Brahms auf Veranlassung von Ferdinand Hiller 1879 erstellte. Er ließ sich überzeugen, dass die ursprüngliche Besetzung für große Säle wie den Kölner Gürzenich, dessen Orchester Hiller leitete, nicht ausreichend sei. Dazu verlagerte er den Sopran II in den Alt und den Alt in die Tenorstimme, während der Bass der instrumentalen Vorlage folgt. Zusätzlich transponierte er den Satz eine Terz abwärts.
In dieser Fassung wurde das Werk am 18. März 1879 mit großer Resonanz uraufgeführt. Hillers Nachfolger Franz Wüllner führte es 1887 erneut auf und versuchte Brahms von einer Drucklegung zu überzeugen. Der jedoch reagierte zurückhaltend, sodass die Orchesterfassung unbemerkt im Archiv des Kölner Gürzenich-Orchesters verblieb, bis sie 2024 von Jakob Hauschildt im Rahmen der Arbeiten an der neuen Brahms-Gesamtausgabe wiederentdeckt und 2025 herausgegeben wurde. Die nun vorliegende praktische Ausgabe, die auf der Gesamtausgabe beruht, macht damit die Orchesterfassung erstmals für Aufführungen zugänglich.