Martin Smolka (*1959)

„In jeder Komposition tritt Smolka 'mit dem Gefühl an, dass ich alles neu erlernen oder sogar neu erfinden muss'. ...

Strukturell fallen in seiner Musik Momente des Beharrlichen, spannungsvoll Insistierenden, sich gleichsam Festbeißenden auf. Dabei lässt sich im Verlauf seiner Entwicklung eine Zunahme an Stringenz und Klarheit sowie eine stärkere Profilierung von Gegensätzen beobachten.“ (Positionen)

Photo © by Astrid Karger, Saarbrücken

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Texte von Smolka

Ungewöhnliches Ausdruckspotential. Meine Erfahrungen mit Mikrotönen, in: MusikTexte 97 (Mai 2003), S. 87-92 (dort auch Werkverzeichnis und Diskographie, S. 92f)

„Wie der Baum hinter meinem Fenster“. Der Komponist im Gespräch mit Reinhard Schulz, in: Programmbuch Klangspuren Schwaz 2006, S. 10-15

Prozesse der Öffnung. Im Gespräch: Martin Smolka, Steffen Schleiermacher und Jörn Peter Hiekel, in: Jahrbuch der Sächsischen Akademie der Künste 2007/2008, Dresden 2009, S. 321-326

Music is covered. Martin Smolka in conversation with Susanne Laurentius, in: KunstMusik 14 (Herbst 2011), Köln: Maria de Alvear World Edition, S. 25-28


Texte über Smolka

Hiekel, Jörn Peter: „... und jetzt bitte den Klang verderben“. Der tschechische Komponist Martin Smolka, in: Positionen 38, S. 29-32
ders.: Der Reiz der Reibungen. Die Musik des Prager Komponisten Martin Smolka, in: Neue Zeitschrift für Musik, 170 (2009); Heft 6, S. 50-53
Kratochvíl, Matej: Not to write new music, but simply music: Interview mit Martin Smolka (engl.), in: Czech Music 2001, Heft 6, S. 2-4
Meyer, Thomas: Schwejk im Reich der Avantgarde. Der Prager Komponist Martin Smolka, in: Neue Zeitschrift für Musik 164 (2003), Heft 3, S. 70f
Schulz, Reinhard: Der umgestimmte Komponist. Der Prager Komponist Martin Smolka, in: MusikTexte 97 (Mai 2003), S. 83-87

Tears (1983) 15'
für Streichtrio

Music Sweet Music (1985/88) 12'
für Sopran und Ensemble (9 Spieler)

Music for Retuned Instruments (1988) 22'
für 4 Spieler (Flöte/Piccolo, Viola, Violoncello/Viola 2, Klavier/Schlagzeug)

Nocturne (1989) 24'
für Violine solo und Ensemble (6 Spieler)

Ringing (1989) 11'
für Schlagzeug

The Flying Dog
Version 1 (The Bat) (1990) 7'
für Ensemble (7 Spieler)
Version 2 (1990/92) 11'
für Ensemble (6 Spieler)

L'Orch pour l'orch (1990) 20'
für Orchester

Rent a ricercar
Version 1 (1993) 11'
für Ensemble (8 Spieler, alle mit Zusatzinstrumenten)
Version 2 (New York Version) (1993/95) 11'
für Ensemble (9 Spieler, alle mit Zusatzinstrumenten)

Trzy motywy pastoralne (1993) 12'33
für Tonband (und Klavier als visuelles Objekt)

Rubato (1995) 10'
für Violine und Klavier

Three Pieces for Retuned Orchestra (1996) 20'

Lullaby (1996/97) 10'
für Posaune, Gitarre, Ensemble (7 Spieler) und Grammophon

Eight Pieces (1998) 12'
für Gitarrenquartett

Autumn Thoughts (1998) 10'
für Ensemble (6 Spieler)

Lieder ohne Worte und Passacaglia (1999) 17'
für Oboe, Fagott, Horn, Violine und Kontrabass