Werther
Drame lyrique in 3 Akten und 4 Bildern
Georges Hartmann, Paul Milliet, Édouard Blau (Text)
Soli: SMezMezTTBarBarBB - Kinderchor - 2(Picc). 2(Eh). 2. ASax. 2. - 4. 2Càp. 3. 1. - Pk. Schl - Hfe - Str BM: Cel. Org. Tamtam. Windmaschine
Beschreibung
Massenets „Werther“ gelang als erstem Musiktheaterwerk nach einer Vorlage Goethes der Spagat zwischen großer Sängeroper und ambitionierter Umsetzung des literarischen Originals – und das, obwohl der Weg von Goethes monologischem Briefroman (1774) zu den großen Duetten zwischen dem unglücklichen Titelhelden und der von ihm ersehnten Charlotte kaum größer hätte sein können. Durch feinsinnige Instrumentierung auf der einen und weit ausgreifende dramatische Gesten auf der anderen Seite schafft es Massenet, die Grundidee einer unbeantworteten leidenschaftlichen Liebe auch auf der Opernbühne beizubehalten. Sogar die Wiener Presse musste das schon bei der Uraufführung 1892 anerkennen. Seitdem behauptet „Werther“ seinen festen Platz im Repertoire.
Im Gegensatz zu den bisherigen Ausgaben basiert die hier vorgelegte Partitur erstmals auf dem Autograph des Komponisten und präsentiert damit die originale, von Massenet ursprünglich intendierte Version des Stückes. Offensichtlich aufgrund von stimmlichen Problemen des Sängers der Uraufführung hatte der Komponist im Schlussduett nachträglich Reduktionen vorgenommen, die nun rückgängig gemacht wurden.
Deutsche Übersetzung des Librettos von Anna Klopries.
EB 8854
Klavierauszug vokal
EAN: 9790004184448
236 Seiten / 23 x 30.5 cm / 870 g / Broschur, Fadenheftung
MM 2085201
Mietmaterial
Beschreibung
Beschreibung
Massenets „Werther“ gelang als erstem Musiktheaterwerk nach einer Vorlage Goethes der Spagat zwischen großer Sängeroper und ambitionierter Umsetzung des literarischen Originals – und das, obwohl der Weg von Goethes monologischem Briefroman (1774) zu den großen Duetten zwischen dem unglücklichen Titelhelden und der von ihm ersehnten Charlotte kaum größer hätte sein können. Durch feinsinnige Instrumentierung auf der einen und weit ausgreifende dramatische Gesten auf der anderen Seite schafft es Massenet, die Grundidee einer unbeantworteten leidenschaftlichen Liebe auch auf der Opernbühne beizubehalten. Sogar die Wiener Presse musste das schon bei der Uraufführung 1892 anerkennen. Seitdem behauptet „Werther“ seinen festen Platz im Repertoire.
Im Gegensatz zu den bisherigen Ausgaben basiert die hier vorgelegte Partitur erstmals auf dem Autograph des Komponisten und präsentiert damit die originale, von Massenet ursprünglich intendierte Version des Stückes. Offensichtlich aufgrund von stimmlichen Problemen des Sängers der Uraufführung hatte der Komponist im Schlussduett nachträglich Reduktionen vorgenommen, die nun rückgängig gemacht wurden.
Deutsche Übersetzung des Librettos von Anna Klopries.