Das Mädchen aus der Fremde
Musiktheater
Dauer: 100' Chor: SMezATB/SMezATB/SMezATB – Ensemble: 2Fl.Ob.2Klar.Fag – 2Hn.Trp.Pos – 3Schl – Klav – 7Vl.3Va.2Vc.Kb
Beschreibung
Musiktheater über Schillers Gedichte „Der Tanz“ und „Das Mädchen aus der Fremde“ für Schauspieler, Tänzer, Chor und großes Instrumentalensemble
Gemeinschaftsprojekt zwischen Isabel Mundry, Brice Pauset und Reinhild Hoffmann (Tanz). Die Verlagsrechte für Pausets Teil liegen bei Edition Henry Lemoine
„Der Tanz“ und „Das Mädchen aus der Fremde“ – Zwei Gedichte von Friedrich Schiller bilden die Koordinaten für einen Musiktheater-Abend. Ein „work in progress“ der Komponisten Isabel Mundry und Brice Pauset in Zusammenarbeit mit der Regisseurin und Choreographin Reinhild Hoffmann, an deren Anfang die Auseinandersetzung mit Schiller und seinem Werk und hier insbesondere seiner Lyrik stand. „Der Tanz“, eine Elegie über „die Macht der Musik“ von 1795 (Friedrich Schiller in einem Brief an Gottfried Herder, 1795) und „Das Mädchen aus der Fremde“, das Schiller mit großer Wahrscheinlichkeit im Jahre 1796 verfasst hat, sind dem ersten großen lyrischen Produktionsschub nach einer langen Phase der Theoriearbeit zugehörig. Dennoch sind es zwei sehr unterschiedliche lyrische Entwürfe, die in diesem Musiktheater aus verschiedenen künstlerischen Perspektiven betrachtet werden: Zwei Gedichte in dreifacher Wahrnehmung.
Auf dieser Grundlage komponieren Isabel Mundry und Brice Pauset jeweils einen Teil des Abends. Für sie ist das neue Projekt nicht die erste kompositorische Zusammenarbeit. In Die Vorüberlaufenden schrieben sie nach kurzen Eingangskompositionen das kammermusikalische Stück Takt für Takt abwechselnd weiter, schließlich Note für Note. In dem Musiktheaterprojekt werden sie den Dialog in anderer Form und zusammen mit der Regisseurin und Choreographin Reinhild Hoffmann erweitern. Die Möglichkeiten dieses gemeinsamen Dialogs sind dabei ebenso vielfach wie der Raum, individuell zu arbeiten.
Reinhild Hoffmann inszeniert die Kompositionen und wird sich darüber hinaus in einem dritten Teil von ihrer Seite aus den Texten Schillers nähern und die dreifache Sicht auf diesen Autor zu einem Musiktheaterabend bündeln. Ein Werk für Schauspieler, Tänzer, Instrumentalisten und Chor, als Team-W(e)ork verstanden: Musiktheater als von der geschlossenen Partitur losgelöster offener Prozess, der auf der Bühne weitergeschrieben wird.
(Text: Nationaltheater Mannheim, Dramaturgie)
MM 2340930
Mietmaterial
Beschreibung
Musiktheater über Schillers Gedichte „Der Tanz“ und „Das Mädchen aus der Fremde“ für Schauspieler, Tänzer, Chor und großes Instrumentalensemble
Gemeinschaftsprojekt zwischen Isabel Mundry, Brice Pauset und Reinhild Hoffmann (Tanz). Die Verlagsrechte für Pausets Teil liegen bei Edition Henry Lemoine
„Der Tanz“ und „Das Mädchen aus der Fremde“ – Zwei Gedichte von Friedrich Schiller bilden die Koordinaten für einen Musiktheater-Abend. Ein „work in progress“ der Komponisten Isabel Mundry und Brice Pauset in Zusammenarbeit mit der Regisseurin und Choreographin Reinhild Hoffmann, an deren Anfang die Auseinandersetzung mit Schiller und seinem Werk und hier insbesondere seiner Lyrik stand. „Der Tanz“, eine Elegie über „die Macht der Musik“ von 1795 (Friedrich Schiller in einem Brief an Gottfried Herder, 1795) und „Das Mädchen aus der Fremde“, das Schiller mit großer Wahrscheinlichkeit im Jahre 1796 verfasst hat, sind dem ersten großen lyrischen Produktionsschub nach einer langen Phase der Theoriearbeit zugehörig. Dennoch sind es zwei sehr unterschiedliche lyrische Entwürfe, die in diesem Musiktheater aus verschiedenen künstlerischen Perspektiven betrachtet werden: Zwei Gedichte in dreifacher Wahrnehmung.
Auf dieser Grundlage komponieren Isabel Mundry und Brice Pauset jeweils einen Teil des Abends. Für sie ist das neue Projekt nicht die erste kompositorische Zusammenarbeit. In Die Vorüberlaufenden schrieben sie nach kurzen Eingangskompositionen das kammermusikalische Stück Takt für Takt abwechselnd weiter, schließlich Note für Note. In dem Musiktheaterprojekt werden sie den Dialog in anderer Form und zusammen mit der Regisseurin und Choreographin Reinhild Hoffmann erweitern. Die Möglichkeiten dieses gemeinsamen Dialogs sind dabei ebenso vielfach wie der Raum, individuell zu arbeiten.
Reinhild Hoffmann inszeniert die Kompositionen und wird sich darüber hinaus in einem dritten Teil von ihrer Seite aus den Texten Schillers nähern und die dreifache Sicht auf diesen Autor zu einem Musiktheaterabend bündeln. Ein Werk für Schauspieler, Tänzer, Instrumentalisten und Chor, als Team-W(e)ork verstanden: Musiktheater als von der geschlossenen Partitur losgelöster offener Prozess, der auf der Bühne weitergeschrieben wird.
(Text: Nationaltheater Mannheim, Dramaturgie)
Uraufführung
Uraufführung: Mannheim, 25. Mai 2005