Isabel Mundry
*1963, Schlüchtern/Hessen
„Komponieren verstehe ich als das tönende Erfassen eines Augenblicks (egal welcher Dauer), in sich vielschichtig, geprägt und prägend zugleich, durch die musikalische Artikulation meines individuellen Hörens. Idee und Intention, Strukturfragen und kompositorisches Handeln sind hier drei untrennbar ineinandergreifende Aspekte, in ihrer Relativität zeigt sich ihre Zeitlichkeit, in ihrer besonderen Relation liegt die Einzigartigkeit einer Komposition."
Isabel MundryAusgewählte Auszeichnungen
2001 · Förderpreis der Ernst von Siemens Stiftung
2007/08 · Erster „Capell-Compositeur" der Staatskapelle Dresden
2011 · Heidelberger Künstlerinnenpreis
2013 · Happy New Ears-Preis
2014 · Deutscher Musikautorenpreis der GEMA, Kategorie Solokonzert
2014 · Christoph-und-Stephan-Kaske-Preis
2023 · Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst
Weitere Preise u.a.: Berliner Kompositionspreis, Boris Blacher-Preis, Schneider-Schott-Preis, Busoni-Preis, Kranichsteiner Musikpreis
2007/08 · Erster „Capell-Compositeur" der Staatskapelle Dresden
2011 · Heidelberger Künstlerinnenpreis
2013 · Happy New Ears-Preis
2014 · Deutscher Musikautorenpreis der GEMA, Kategorie Solokonzert
2014 · Christoph-und-Stephan-Kaske-Preis
2023 · Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst
Weitere Preise u.a.: Berliner Kompositionspreis, Boris Blacher-Preis, Schneider-Schott-Preis, Busoni-Preis, Kranichsteiner Musikpreis
Mitgliedschaften
Akademien der Künste in Berlin, Mainz und München
Composer in Residence & Fellowships
Lucerne Festival, 2003
Staatskapelle Dresden, 2007/08
Takefu Festival, Japan, 2009/14/17
Suntory Hall Summer Festival, Tokio, 2022
Wissenschaftskolleg Berlin, 2002/03
Civitella Ranieri Foundation, 2019
Cinepoetics, FU Berlin, 2017
Biografie
1963
Am 20. April geboren in Schlüchtern/Hessen, aufgewachsen in Berlin (West)
1983–1991
Kompositionsstudium an der Hochschule der Künste Berlin bei Frank-Michael Beyer und Gösta Neuwirth sowie Studium der Elektronischen Musik; gleichzeitig Belegung von Musikwissenschaft (bei Carl Dahlhaus), Kunstgeschichte und Philosophie an der Technischen Universität Berlin
1986–1993
Lehraufträge für Tonsatz und Analyse an der Berliner Kirchenmusikschule und an der Hochschule der Künste Berlin
1991–1994
Ergänzendes Kompositionsstudium bei Hans Zender in Frankfurt
1992–1994
Aufenthalt in Paris: zunächst Stipendiatin an der Cité des Arts, anschließend am IRCAM (einjähriger Kurs für Informatik und Komposition)
1994–1996
Freischaffend in Wien
1996–2004
Professur für Komposition und Tonsatz an der Frankfurter Musikhochschule
1997
Dozentin beim Akiyoshidai-Festival, Japan
1998–2023
Dozentin für Komposition bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik (1998, 2000, 2002, 2008, 2018, 2021, 2023)
2001
Förderpreis der Ernst von Siemens Stiftung
2002/03
Fellowship am Wissenschaftskolleg Berlin
2003
Composer in Residence beim Lucerne Festival
seit 2004
Professur für Komposition an der Musikhochschule Zürich
2007/08
Erster „Capell-Compositeur" bei der Staatskapelle Dresden
2009/14/17
Composer in Residence beim Takefu Festival, Japan
2011
Heidelberger Künstlerinnenpreis
seit 2011
Professur für Komposition an der Musikhochschule München
2013
Happy New Ears-Preis
2014
Deutscher Musikautorenpreis der GEMA, Kategorie Solokonzert; Christoph-und-Stephan-Kaske-Preis
2017
Fellowship der Kolleg-Forschungsgruppe Cinepoetics an der FU Berlin
2019
Fellowship der Civitella Ranieri Foundation, Italien
2020
Stipendium der Wilhelm Kempff Kulturstiftung Positano
2022
Artiste Étoile des Mozartfests Würzburg; Composer in Residence des Suntory Hall Summer Festivals, Tokio
2023
Verleihung des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst