Deutsche Motette op. 62 TrV 230
„Die Schöpfung ist zur Ruh gegangen“ – Urtext
Friedrich Rückert (Text)
[Soli,GCh] Dauer: 20′ Soli: S(SSS)ATB, Chor: 4S4A4T4B
Vokaltext: DeutschBeschreibung
Die Deutsche Motette op. 62 von Richard Strauss stellt in vielfacher Hinsicht den Höhepunkt der Vokalmusik der Spätromantik dar. Strauss schrieb diese 1913 durch Inspiration eines Gedichts von Friedrich Rückert, das die schöpferische Kraft des Abends als Übergang vom Wachen zum Träumen beschwört. Wie Strauss an Hugo von Hofmannsthal bekannte, würden ihn die Verse Rückerts zu „formalen Orgien“ anregen – und in der Tat führten sie hier zu einer Hymne von epischem Ausmaß, die weit über eine konventionelle Motette hinausgeht.
Das herausragende Werk stellt die Interpreten vor bisher nicht dagewesene Herausforderungen. Die sechzehn Chorstimmen und vier Solisten decken gemeinsam einen Ambitus von B1 bis des3 ab, wobei die tiefsten Töne im Bass und die höchsten im Sopran oftmals über lange Zeit und teilweise im pianissimo ausgehalten werden. Strauss verwirklicht damit sein Ideal eines Orchesterklangs mit Chorbesetzung, wie er zu früheren Werken für 16-stimmigen Chor mitteilte. Strauss’ Biographen halten die Deutsche Motette für das am ehesten „religiöse“ Werk des Komponisten, auch wenn es sich nicht um geistliche Musik an sich handelt.
Die vorliegende Ausgabe ist die erste Urtext-Ausgabe des Werkes, erstellt auf Basis der autographen Partitur von Strauss. Durch das größere Format und die übersichtliche Gestaltung des Notensatzes ist sie zudem modern und praxistauglich. Alternativ zur käuflichen Ausgabe mit Staffelpreisen wird sie auch als Mietmaterial angeboten.
ChB 5394
Chorpartitur
EAN: 9790004413951
72 Seiten / 23 x 30.5 cm / Broschur, Fadenheftung
ChB 5394D
Chorpartitur
EAN: 9790004826690
74 Seiten / 23 x 30.5 cm
MM 2158920
Mietmaterial
Beschreibung
Die Deutsche Motette op. 62 von Richard Strauss stellt in vielfacher Hinsicht den Höhepunkt der Vokalmusik der Spätromantik dar. Strauss schrieb diese 1913 durch Inspiration eines Gedichts von Friedrich Rückert, das die schöpferische Kraft des Abends als Übergang vom Wachen zum Träumen beschwört. Wie Strauss an Hugo von Hofmannsthal bekannte, würden ihn die Verse Rückerts zu „formalen Orgien“ anregen – und in der Tat führten sie hier zu einer Hymne von epischem Ausmaß, die weit über eine konventionelle Motette hinausgeht.
Das herausragende Werk stellt die Interpreten vor bisher nicht dagewesene Herausforderungen. Die sechzehn Chorstimmen und vier Solisten decken gemeinsam einen Ambitus von B1 bis des3 ab, wobei die tiefsten Töne im Bass und die höchsten im Sopran oftmals über lange Zeit und teilweise im pianissimo ausgehalten werden. Strauss verwirklicht damit sein Ideal eines Orchesterklangs mit Chorbesetzung, wie er zu früheren Werken für 16-stimmigen Chor mitteilte. Strauss’ Biographen halten die Deutsche Motette für das am ehesten „religiöse“ Werk des Komponisten, auch wenn es sich nicht um geistliche Musik an sich handelt.
Die vorliegende Ausgabe ist die erste Urtext-Ausgabe des Werkes, erstellt auf Basis der autographen Partitur von Strauss. Durch das größere Format und die übersichtliche Gestaltung des Notensatzes ist sie zudem modern und praxistauglich. Alternativ zur käuflichen Ausgabe mit Staffelpreisen wird sie auch als Mietmaterial angeboten.