Klavierkonzert a-moll op. 1
Urtext
[Klav,Orch] Dauer: 30′ Solo: Klav – 2.2.2.2 – 2.2.0.0 – Pk – Str
- Erste Urtextausgabe des Werks
- Erstausgabe der Partitur
- Klavierauszug vom Herausgeber
- Orchestermaterial bereits aufführungserprobt
Beschreibung
Hermann Levi gilt als eine der prägendsten Dirigentenfiguren des 19. Jahrhunderts. Sein unermüdlicher Einsatz als musikalischer Leiter der Bayreuther Festspiele (1882–1894) für das Werk Wagners ist – gerade aufgrund Levis jüdischer Herkunft – Gegenstand einer Vielzahl von Publikationen. In bemerkenswertem Widerspruch hierzu steht, dass das eigene kompositorische Werk Levis heute kaum mehr Beachtung findet.
Das Klavierkonzert ist Levis erstem Kompositionslehrer gewidmet, dem Mannheimer Hofkapellmeister Vincenz Lachner (1811–1893), der die Uraufführung mit dem Komponisten am Klavier dirigierte und den mitunter hadernden Levi bestärkt hatte: „Lasse dein Werk in die Welt hinaus gehen wie es da ist […], so schnell als möglich hinaus in das Meer der Öffentlichkeit! Es schwimmen wenig solche Konzerte auf dem Ozean unserer heutigen Musikwelt.“
Die nun bei Breitkopf erscheinende erste kritische Urtextausgabe des Klavierkonzerts ist gleichzeitig die Erstausgabe der Partitur, da der Erstdruck nur Klavierauszug und Orchesterstimmen enthielt. Durch diese Ausgabe kann dazu beigetragen werden, das vom Zeitgeist gefällte und teils bis heute fortbestehende Urteil über Hermann Levi – und viele andere jüdische Musikschaffende –, seine besondere Begabung liege „in der Reproduktion“, endgültig zu revidieren.
PB 5857
Partitur
EAN: 9790004218204
EB 9559
Klavierauszug instr.
EAN: 9790004190524
MM 2184611
Mietmaterial
Beschreibung
Hermann Levi gilt als eine der prägendsten Dirigentenfiguren des 19. Jahrhunderts. Sein unermüdlicher Einsatz als musikalischer Leiter der Bayreuther Festspiele (1882–1894) für das Werk Wagners ist – gerade aufgrund Levis jüdischer Herkunft – Gegenstand einer Vielzahl von Publikationen. In bemerkenswertem Widerspruch hierzu steht, dass das eigene kompositorische Werk Levis heute kaum mehr Beachtung findet.
Das Klavierkonzert ist Levis erstem Kompositionslehrer gewidmet, dem Mannheimer Hofkapellmeister Vincenz Lachner (1811–1893), der die Uraufführung mit dem Komponisten am Klavier dirigierte und den mitunter hadernden Levi bestärkt hatte: „Lasse dein Werk in die Welt hinaus gehen wie es da ist […], so schnell als möglich hinaus in das Meer der Öffentlichkeit! Es schwimmen wenig solche Konzerte auf dem Ozean unserer heutigen Musikwelt.“
Die nun bei Breitkopf erscheinende erste kritische Urtextausgabe des Klavierkonzerts ist gleichzeitig die Erstausgabe der Partitur, da der Erstdruck nur Klavierauszug und Orchesterstimmen enthielt. Durch diese Ausgabe kann dazu beigetragen werden, das vom Zeitgeist gefällte und teils bis heute fortbestehende Urteil über Hermann Levi – und viele andere jüdische Musikschaffende –, seine besondere Begabung liege „in der Reproduktion“, endgültig zu revidieren.
Inhaltsverzeichnis
| 1. | Allegro |
| 2. | Andante |
| 3. | Allegro con brio |