Kareem Roustom
*1971, Damaskus
Kareem Roustom wurde 1971 in Damaskus, Syrien geboren. Obwohl er sich das Komponieren größtenteils selbst beigebracht hat, zählt er John McDonald (Tufts University) und den Jazz-Pädagogen Charlie Banacos zu seinen Mentoren.
Er schloss seinen Master in Ethnomusikologie an der Tufts University ab und promovierte in Komposition an der City St.George’s University of London. Roustom war von 2017 bis 2025 Professor of the Practice am Musikinstitut der Tufts University.
Roustom erhielt Kompositionsaufträge von den Düsseldorfer Symphonikern, dem Malmö Symphony Orchestra, dem Dallas Symphony Orchestra, dem Grand Teton Music Festival (Spielzeiten 2018 und 2023), dem Grant Park Music Festival, der Daniel Barenboim Stiftung (2013, 2015 und 2017), dem Pierre Boulez Saal, der Royal Philharmonic Society und dem Sadler’s Wells Theatre (Großbritannien), A Far Cry und dem Lorelei Ensemble, Chamber Music at Napa Valley und anderen.
Er war Composer-in-Residence beim Grand Teton Music Festival, beim Grant Park Music Festival, bei der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und an weiteren Orten. Roustoms Musik wurde zudem vom Deutschen Symphonie-Orchester (Berlin) und dem Philharmonia Orchestra (London) sowie vom Estonian Philharmonic Chamber Choir (Mai 2026) aufgenommen, und er hat ein Album mit seiner Kammermusik für das Label Phenotypic Recordings produziert (Veröffentlichung am 7. November 2025).
Zu Roustoms Auszeichnungen zählen der Aaron-Copland-House-Preis, das Sundance-Film-Music-Stipendium und eine Emmy-Nominierung. Roustom spielt die Oud (arabische Laute) und hat Arrangements für Shakira, Beyoncé und Tina Turner geschrieben.