Johannes Maria Staud

*1974, Innsbruck

Der 1974 in Innsbruck geborene Komponist bezieht für seine Musik immer wieder Inspiration aus anderen Künsten wie Literatur, Film und bildender Kunst. Auch Reflexionen über philosophische Fragen, gesellschaftliche Prozesse oder politische Ereignisse sind Anlass für seine kompositorische Arbeit. Dabei folgen seine kunstvoll konstruierten Werke vom Solostück bis zum abendfüllenden Musiktheaterwerk einer konsequenten Dramaturgie.

Staud studierte Komposition in Wien und Berlin, u.a. bei Michael Jarrell und Hanspeter Kyburz. Auftragswerke schrieb er u.a. für die Wiener Staatsoper, die Salzburger Festspiele, das Lucerne Festival, das Aldeburgh Festival, die Cité de la Musique, das IRCAM/Centre Pompidou, die Wiener und Berliner Philharmoniker, das Cleveland Orchestra, das BR-Symphonieorchester, die Staatskapelle Dresden, das Münchner Kammerorchester, das Ensemble Modern, das Ensemble Intercontemporain und das Klangforum Wien.

Er arbeitete mit Solist*innen wie Midori, Pierre-Laurent Aimard, Martin Fröst, Martin Grubinger, Jean-Guihen Queyras, Heinrich Schiff, Christoph Sietzen, Tamara Stefanovich, Katrien Baerts und Sarah Aristidou sowie mit Dirigent*innen wie Daniel Barenboim, Christoph Eschenbach, Mariss Jansons, Susanna Mälkki, Emilio Pomàrico, Simon Rattle, Franz Welser-Möst, François-Xavier Roth und Matthias Pintscher zusammen.

2015/2016 war Staud Gastprofessor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, seit 2018 ist er Professor für Komposition am Salzburger Mozarteum. Er ist Mitinitiator der Kompositions-Sommerakademie Arco.

Auszeichnungen
2002 · Erste Bank Kompositionspreis
2003 · Preis des International Rostrum of Composers
2004 · Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung
2009 · Paul-Hindemith-Preis, Schleswig-Holstein Musik Festival
2012 · Preis für Musik der Stadt Wien
2022 · Österreichischer Kunstpreis
Ausgewählte Auftraggeber & Ensembles
Wiener Staatsoper Salzburger Festspiele Wiener Philharmoniker Berliner Philharmoniker Cleveland Orchestra Ensemble Modern Ensemble Intercontemporain Klangforum Wien Lucerne Festival IRCAM / Centre Pompidou