Helmut Lachenmann
*1935, Stuttgart
„Lachenmanns Kompositionen wurde zu Unrecht immer wieder Kopflastigkeit und Intellektualismus vorgeworfen. Eine solche Kritik übersieht den sensibel-sinnlichen, fast zärtlichen Umgang mit dem Phänomen des Klangs, wodurch sich alle seine Werke auszeichnen."
Martin Demmler, Komponisten des 20. JahrhundertsAusgewählte Auszeichnungen
1965 · Kulturpreis für Musik der Stadt München
1968 · Kompositionspreis der Stadt Stuttgart
1972 · Bach-Preis Hamburg
1997 · Musikpreis der Ernst von Siemens Stiftung
2004 · Royal Philharmonic Society Award London (III. Streichquartett GRIDO)
2008 · Berliner Kunstpreis & Leone d'oro, Biennale di Venezia (Lebenswerk)
2010 · Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
2011 · BBVA-Preis „Grenzen des Wissens", Kategorie Zeitgenössische Musik
2012 · Commandeur des Arts et des Lettres
2015 · Deutscher Musikautorenpreis der GEMA, Kategorie Lebenswerk
1968 · Kompositionspreis der Stadt Stuttgart
1972 · Bach-Preis Hamburg
1997 · Musikpreis der Ernst von Siemens Stiftung
2004 · Royal Philharmonic Society Award London (III. Streichquartett GRIDO)
2008 · Berliner Kunstpreis & Leone d'oro, Biennale di Venezia (Lebenswerk)
2010 · Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
2011 · BBVA-Preis „Grenzen des Wissens", Kategorie Zeitgenössische Musik
2012 · Commandeur des Arts et des Lettres
2015 · Deutscher Musikautorenpreis der GEMA, Kategorie Lebenswerk
Mitgliedschaften
Akademien der Künste in Berlin, Hamburg, Leipzig, Mannheim und München
Belgische Akademie der Wissenschaften, Literatur und Künste
Royal College of Music, London (seit 2010)
Belgische Akademie der Wissenschaften, Literatur und Künste
Royal College of Music, London (seit 2010)
Composer in Residence & Gastprofessuren
Lucerne Festival, 2005
Harvard University, 2008
Festival Brücken, 2007
Musikhochschule Basel, 2010
Wissenschaftskolleg Berlin, 2001/02
Biografie
1935
Am 27. November in Stuttgart geboren
1955–1958
Studium an der Musikhochschule Stuttgart: Klavier bei Jürgen Uhde, Theorie und Kontrapunkt bei Johann Nepomuk David
1958–1960
Kompositionsstudium in Venedig bei Luigi Nono
1962
Erstes öffentliches Auftreten als Komponist bei der Biennale Venedig und bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt
1965
Arbeit im elektronischen Studio der Universität Gent; Kulturpreis für Musik der Stadt München
1966–1970
Lehrauftrag für Musiktheorie an der Musikhochschule Stuttgart
1968
Kompositionspreis der Stadt Stuttgart
1970–1976
Dozent für Musik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg
1972
Koordinator des Kompositionsstudios der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik; Bach-Preis Hamburg
1972–1973
Meisterklasse für Komposition an der Universität Basel
1976–1981
Professor für Komposition an der Musikhochschule Hannover
1978, 1982
Dozent bei den „Cursos Latinoamericanos de musica contemporanea" in Brasilien und in der Dominikanischen Republik
seit 1978
Mehrfach Dozent bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik
1981–1999
Professor für Komposition an der Musikhochschule Stuttgart
1982
Kompositionsseminare in Toronto
1984
Kompositionsseminare in Buenos Aires, Santiago de Chile und Tokio
1986–1999
Seminarwochen und Workshops in Villafranca/Spanien, Middelburg/Holland, Blonay/Schweiz, Weingarten, Oslo, Paris (Conservatoire), St. Petersburg, Akiyoshidai/Japan, Wien (Klangforum Wien), Chicago, Urbana, Viitasaari/Finnland und Villeneuve-lès-Avignon (Acanthes)
1997
Musikpreis der Ernst von Siemens Stiftung
2001
Ehrendoktor der Musikhochschule Hannover; Kompositionsseminare in New York (Columbia University und Princeton University)
2001/02
Fellowship am Wissenschaftskolleg Berlin
2004
Royal Philharmonic Society Award London für das III. Streichquartett GRIDO
2005
Composer-in-Residence beim Lucerne Festival
2007
Composer-in-Residence beim Festival „Brücken. Neue Musik in Mecklenburg-Vorpommern"
2008
Fromm Visiting Professor an der Harvard University, Cambridge/MA; Berliner Kunstpreis; Leone d'oro der Biennale di Venezia für sein Lebenswerk
2009
Juror des „Toru Takemitsu Composition Award 2009" in Tokio; Vorträge an den Musikhochschulen in Beijing und Shenyang
2010
Gastprofessur an der Musikhochschule Basel; Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland; Ehrendoktor der Musikhochschule Dresden; Mitglied des Royal College of Music
2011
BBVA-Preis „Grenzen des Wissens" in der Kategorie Zeitgenössische Musik
2012
Commandeur des Arts et des Lettres
2015
Deutscher Musikautorenpreis der GEMA in der Kategorie „Lebenswerk"