Missa in c KV 427 (417a)
Urtext – Vervollständigung
[Soli,GCh,Orch] Dauer: 52' Soli: SSTB – Chor: SATBSATB – 1. 2. 0. 2 – 2. 2. 3. 0 – Pk – Org – Str
Beschreibung
Die Missa in c lag Mozart so sehr am Herzen, dass er sie als „Beweis der Wirklichkeit meines Versprechens“ anführte, die geliebte Constanze zu „heyrathen“ und die nur halb fertiggestellte Messe zu vollenden. Gleichwohl blieb eines der größten Meisterwerke Mozarts ein Torso. Eine neue, kreativ und profund begründete und mit Respekt vor der Komposition erstellte Ergänzung des niederländischen Musiktheoretikers, Arrangeurs und Musikwissenschaftlers Clemens Kemme schließt diese Werklücke und löst damit nach über 200 Jahren Mozarts Versprechen ein.
Bei Breitkopf & Härtel erscheint diese Fassung komplett mit Aufführungsmaterial, Klavierauszug und Studienpartitur. Die Edition beruht auf einer sorgfältigen, neuen Sichtung der Quellen zu den vollendeten Teilen und bietet
- Ergänzungen ausschließlich bei Vorlage von authentischem Material
- neue Instrumentierung der zwei „Credo“-Sätze in Anlehnung an Händel und Bach sowie an Mozarts eigene Musik z. B. Arie „Se il padre perdei“ (Idomeneo)
- Rekonstruktion des doppelchörigen „Sanctus“ nach Sekundärquellen und Vorlagen von Caldara und J. Chr. Bach
- ergänzte Teile sind in der Partitur durch Graurasterung auf den ersten Blick erkenntlich
- Vorbereitung der Edition in enger Zusammenarbeit mit Frans Brüggen
- erste Aufführung der Fassung 2006 durch Brüggen mit vielen Folgeaufführungen u. a. durch den Chor des Bayrischen Rundfunks unter Peter Dijkstra (zugleich CD-Produktion)
„Clemens Kemmes Vervollständigung begleitete das Feedback hervorragender Musik (unter anderem Frans Brüggen, Peter Dijkstra und Daniel Reuss), welche die Messe in seiner Rekonstruktion aufführten. Das ausführliche Vorwort gibt wertvolle Informationen und Hinweise zu den Entstehungsumständen und zu aufführungspraktischen Fragen.“
(Andreas Peterl, Singende Kirche)
„Sehr gelungen erscheint die Lösung der doppelchörigen Sanctus-Fuge.“
(Juan Martin Koch, neue musikzeitung)
EB 8654
Klavierauszug vokal
EAN: 9790004184882
116 Seiten / 19 x 27 cm / 323 g / Broschur, Fadenheftung
ChB 5387
Chorpartitur
EAN: 9790004413883
44 Seiten / 19 x 27 cm / 139 g / geheftet
PB 5596
Studienpartitur
EAN: 9790004214060
188 Seiten / 16.5 x 22.5 cm / 369 g / Broschur, Fadenheftung
OB 5562-11
Continuo-Aussetzung
Orgel
EAN: 9790004343548
32 Seiten / 25 x 32 cm / 148 g / geheftet
OB 5562-12
Continuo (beziffert)
EAN: 9790004344460
24 Seiten / 25 x 32 cm / 115 g / geheftet
OB 5562-15
Violine 1
EAN: 9790004342282
20 Seiten / 25 x 32 cm / 101 g / geheftet
OB 5562-16
Violine 2
EAN: 9790004342299
24 Seiten / 25 x 32 cm / 118 g / geheftet
OB 5562-19
Viola
EAN: 9790004342305
20 Seiten / 25 x 32 cm / 101 g / geheftet
OB 5562-26
Basso (Cello/Kontrabass)
EAN: 9790004342312
20 Seiten / 25 x 32 cm / 100 g / geheftet
OB 5562-30
Harmoniestimmen
EAN: 9790004342329
116 Seiten / 25 x 32 cm / 477 g / Mappe
Beschreibung
Beschreibung
Die Missa in c lag Mozart so sehr am Herzen, dass er sie als „Beweis der Wirklichkeit meines Versprechens“ anführte, die geliebte Constanze zu „heyrathen“ und die nur halb fertiggestellte Messe zu vollenden. Gleichwohl blieb eines der größten Meisterwerke Mozarts ein Torso. Eine neue, kreativ und profund begründete und mit Respekt vor der Komposition erstellte Ergänzung des niederländischen Musiktheoretikers, Arrangeurs und Musikwissenschaftlers Clemens Kemme schließt diese Werklücke und löst damit nach über 200 Jahren Mozarts Versprechen ein.
Bei Breitkopf & Härtel erscheint diese Fassung komplett mit Aufführungsmaterial, Klavierauszug und Studienpartitur. Die Edition beruht auf einer sorgfältigen, neuen Sichtung der Quellen zu den vollendeten Teilen und bietet
- Ergänzungen ausschließlich bei Vorlage von authentischem Material
- neue Instrumentierung der zwei „Credo“-Sätze in Anlehnung an Händel und Bach sowie an Mozarts eigene Musik z. B. Arie „Se il padre perdei“ (Idomeneo)
- Rekonstruktion des doppelchörigen „Sanctus“ nach Sekundärquellen und Vorlagen von Caldara und J. Chr. Bach
- ergänzte Teile sind in der Partitur durch Graurasterung auf den ersten Blick erkenntlich
- Vorbereitung der Edition in enger Zusammenarbeit mit Frans Brüggen
- erste Aufführung der Fassung 2006 durch Brüggen mit vielen Folgeaufführungen u. a. durch den Chor des Bayrischen Rundfunks unter Peter Dijkstra (zugleich CD-Produktion)
„Clemens Kemmes Vervollständigung begleitete das Feedback hervorragender Musik (unter anderem Frans Brüggen, Peter Dijkstra und Daniel Reuss), welche die Messe in seiner Rekonstruktion aufführten. Das ausführliche Vorwort gibt wertvolle Informationen und Hinweise zu den Entstehungsumständen und zu aufführungspraktischen Fragen.“
(Andreas Peterl, Singende Kirche)
„Sehr gelungen erscheint die Lösung der doppelchörigen Sanctus-Fuge.“
(Juan Martin Koch, neue musikzeitung)
Inhaltsverzeichnis
| 1. | Kyrie |
| 2. | Gloria in excelsis Deo |
| 3. | Laudamus te |
| 4. | Gratias |
| 5. | Domine Deus |
| 6. | Qui tollis |
| 7. | Quoniam |
| 8. | Jesu Christe – Cum Sancto Spiritu |
| 9. | Credo in unum Deum |
| 10. | Et incarnatus est |
| 11. | Sanctus |
| 12. | Benedictus |
Diskografie
Hörbeispiele:
10. Et incarnatus est: Claron McFadden (Sopran), Orchestra of the 18th Century, Ltg. Frans Brüggen (NOS Radio, 2006)
11. Sanctus: Chor des Bayerischen Rundfunks, Münchener Kammerorchester, Ltg. Peter Dijkstra (Sony, 2013)