Divertimento BB 118
Urtext
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Beschreibung
Im Sommer 1939 reist Béla Bartók in die Schweiz, um als Gast seines Mäzens Paul Sacher in nur zwei Wochen das „Divertimento für Streichorchester“ zu komponieren. Vom der gastfreundlichen Atmosphäre inspiriert, fühlt er sich dort „wie ein Musiker der alten Welt“. Das Divertimento ist Bartóks höchst origineller Beitrag zu dieser Gattung traditionell unterhaltenden Charakters: Titel und dreiteiliger Aufbau mit zwei tänzerisch-vitalen Ecksätzen verweisen auf die Zeit Mozarts, während die munteren Wechsel zwischen Solistengruppe und Tutti im Finalsatz an das barocke Concerto grosso-Prinzip anknüpfen. Nur der düster klingende Mittelsatz lässt ahnen, dass Bartók die Welt wenige Tage vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nicht mehr nur heiter erschien.
Die „Breitkopf Urtext“-Ausgabe stützt sich auf Bartóks Autograph und den von ihm akribisch durchgesehenen Erstdruck der Partitur. Darüber konnten nachträgliche Korrekturen berücksichtigt werden, die Bartók in seinem Handexemplar vermerkte.
„Die Partitur erfüllt hinsichtlich Druck und Layout höchste Ansprüche. Von Vorteil sind die groß gedruckten, häufigen Taktwechsel in den beiden Violinstimmen ...“ (Werner Bodendorff, Das Orchester)
PB 5563
Partitur
EAN: 9790004213735
40 Seiten / 25 x 32 cm / 199 g / geheftet
PB 5563D
Partitur
EAN: 9790004821916
42 Seiten / 25 x 32 cm / Digitale Ausgabe
PB 5579
Studienpartitur
EAN: 9790004213896
44 Seiten / 16.5 x 22.5 cm / 101 g / geheftet
OB 5563-15
Violine 1
EAN: 9790004342336
16 Seiten / 25 x 32 cm / 87 g / geheftet
OB 5563-16
Violine 2
EAN: 9790004342343
16 Seiten / 25 x 32 cm / 88 g / geheftet
OB 5563-19
Viola
EAN: 9790004342350
12 Seiten / 25 x 32 cm / 71 g / geheftet
OB 5563-23
Violoncello
EAN: 9790004342367
16 Seiten / 25 x 32 cm / 83 g / geheftet
OB 5563-27
Kontrabass
EAN: 9790004342374
12 Seiten / 25 x 32 cm / 67 g / geheftet
Beschreibung
Beschreibung
Im Sommer 1939 reist Béla Bartók in die Schweiz, um als Gast seines Mäzens Paul Sacher in nur zwei Wochen das „Divertimento für Streichorchester“ zu komponieren. Vom der gastfreundlichen Atmosphäre inspiriert, fühlt er sich dort „wie ein Musiker der alten Welt“. Das Divertimento ist Bartóks höchst origineller Beitrag zu dieser Gattung traditionell unterhaltenden Charakters: Titel und dreiteiliger Aufbau mit zwei tänzerisch-vitalen Ecksätzen verweisen auf die Zeit Mozarts, während die munteren Wechsel zwischen Solistengruppe und Tutti im Finalsatz an das barocke Concerto grosso-Prinzip anknüpfen. Nur der düster klingende Mittelsatz lässt ahnen, dass Bartók die Welt wenige Tage vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nicht mehr nur heiter erschien.
Die „Breitkopf Urtext“-Ausgabe stützt sich auf Bartóks Autograph und den von ihm akribisch durchgesehenen Erstdruck der Partitur. Darüber konnten nachträgliche Korrekturen berücksichtigt werden, die Bartók in seinem Handexemplar vermerkte.
„Die Partitur erfüllt hinsichtlich Druck und Layout höchste Ansprüche. Von Vorteil sind die groß gedruckten, häufigen Taktwechsel in den beiden Violinstimmen ...“ (Werner Bodendorff, Das Orchester)
Inhaltsverzeichnis
| 1. | Allegro non troppo |
| 2. | Molto adagio |
| 3. | Allegro assai |