Whatever Works
Satirische Oper in 14 Szenen
[7 St,Ch,Ens(6 Instr)] 2014/2015 Dauer: 80' 3 Fahrer (STB) – Piratenanführer (CounterT) – Dissidentin (S) – Funktionär (B)– Emma (aus Navi, S) – Chor (SATTB) –Fl(Sopranino.AFl.PaetzoldBlfl).Pos.Schl.Lte/Git.Vl.Vc
Beschreibung
„Auf die Aufführungen freue ich mich besonders, denn das Libretto von Dimitré Dinev (nach der Idee von Regisseur Michael Scheidl) ist so genial, dass ich schreien könnte! Die Handlung ist absurd, aber gleichzeitig leider extrem realistisch. Politik und Verwaltungsapparat starten Maßnahmen zur Entwicklungshilfe, nach unzähligen Anpassungs- und Organisationsprozessen kommt aber etwas heraus, das mit dem ursprünglichen Bedarf gar nichts mehr zu tun hat, sondern zur reinen Karrierehilfe wird. Etwa drei Staatslimousinen, deren Chauffeure Hilfsgüter in die Dritte Welt transportieren, die dort niemand braucht. Am Ende singt der Chor: Wir zahlen sehr gern, so lang die Flüchtlinge uns bleiben fern. Wer hätte bei Beginn der Konzeption vor zweieinhalb Jahren gedacht, dass wir damit den Nagel heute derart auf den Kopf treffen würden?
Was mein Schreiben für die Stimmen der SolistInnen betrifft, so bin ich sehr vom Text und dessen Rhythmus ausgegangen. Das heißt natürlich auch, dass ich mir sehr mit den jeweiligen Charakteren auseinander gesetzt habe und für jeden eine spezifische Klangsprache entwickelt habe. Die Chauffeure etwa sind ja doch drei sehr unterschiedliche Typen. Der eine der ständig von der Liebe schwärmt hat eine andere Klangästhetik als der Bass, der vom Leben etwas enttäuscht von seiner Scheidung und Alimenten erzählt. Es wird auch bei den SolistInnen klangmalerische Momente geben, andererseits schrecke ich aber auch nicht davor zurück manchmal beinahe klassisch anmutende Belcanto-Linien zu schreiben – denn diese Wechsel finde ich dramaturgisch und musikalisch spannend.“
(Manuela Kerer)
MM 2283401
Mietmaterial
Beschreibung
Beschreibung
„Auf die Aufführungen freue ich mich besonders, denn das Libretto von Dimitré Dinev (nach der Idee von Regisseur Michael Scheidl) ist so genial, dass ich schreien könnte! Die Handlung ist absurd, aber gleichzeitig leider extrem realistisch. Politik und Verwaltungsapparat starten Maßnahmen zur Entwicklungshilfe, nach unzähligen Anpassungs- und Organisationsprozessen kommt aber etwas heraus, das mit dem ursprünglichen Bedarf gar nichts mehr zu tun hat, sondern zur reinen Karrierehilfe wird. Etwa drei Staatslimousinen, deren Chauffeure Hilfsgüter in die Dritte Welt transportieren, die dort niemand braucht. Am Ende singt der Chor: Wir zahlen sehr gern, so lang die Flüchtlinge uns bleiben fern. Wer hätte bei Beginn der Konzeption vor zweieinhalb Jahren gedacht, dass wir damit den Nagel heute derart auf den Kopf treffen würden?
Was mein Schreiben für die Stimmen der SolistInnen betrifft, so bin ich sehr vom Text und dessen Rhythmus ausgegangen. Das heißt natürlich auch, dass ich mir sehr mit den jeweiligen Charakteren auseinander gesetzt habe und für jeden eine spezifische Klangsprache entwickelt habe. Die Chauffeure etwa sind ja doch drei sehr unterschiedliche Typen. Der eine der ständig von der Liebe schwärmt hat eine andere Klangästhetik als der Bass, der vom Leben etwas enttäuscht von seiner Scheidung und Alimenten erzählt. Es wird auch bei den SolistInnen klangmalerische Momente geben, andererseits schrecke ich aber auch nicht davor zurück manchmal beinahe klassisch anmutende Belcanto-Linien zu schreiben – denn diese Wechsel finde ich dramaturgisch und musikalisch spannend.“
(Manuela Kerer)
Inhaltsverzeichnis
| 1. | „Wir danken der Welt für die Hilfe/1 |
| 2. | „LKW“ |
| 3. | „Haben Engel Hämorrhoiden?“ |
| 4. | „Ein schöner Tag, um die Welt zu retten“ |
| 5. | „SUV“ |
| 6. | „Lieber fahr ich geil als impotent“ |
| 7. | „PKW“ |
| 8. | „Piraten!!“ |
| 9. | „Ich kenne das Volk“ |
| 10. | „Staatslimousinen“ |
| 11. | „Schmutzig einzig unsere Gedanken“ |
| 12. | „Wir danken für die Hilfe/2“ |
| 13. | „Hast Du einen Führerschein?“ |
| 14. | „Die Kraft des Menschlichen“ |
Uraufführung
Uraufführung: Wien, 7. November 2015