„Ah! Perfido“ / „Per pietà, non dirmi addio“ op. 65
Szene und Arie – Urtext der neuen Beethoven-Gesamtausgabe
[S,Orch] Dauer: 14' Solo: S – 1.0.2.2 – 2.0.0.0 – Str
Beschreibung
Die einzige zu Lebzeiten Beethovens erschienene Konzertarie hat heute unverändert einen Platz im Repertoire der Sopranistinnen. Gattungsgeschichtlich aus der dramatischen Szene der italienischen Opera seria abstammend, gibt das Werk jedoch fundamentale Rätsel auf: der Ah, perfido!-Rezitativtext stammt zwar von Pietro Metastasio, nicht aber der folgende Arientext Per pietà, non dirmi addio, dessen Autor bisher schlichtweg nicht ermittelt werden konnte. Ebenso unklar bleibt, weshalb das 1796 entstandene und uraufgeführte Werk erst neun Jahre später im Druck erschien. Und schließlich verkomplizierte Beethoven selbst die Quellenlage: anlässlich einer 1808 erfolgten Aufführung änderte er den Notentext erneut und erschwerte dadurch späteren Herausgebern die Suche nach einer Fassung letzter Hand. Insofern dürfte die erste praktische Urtextausgabe des Werks (auf der Basis der neuen Beethoven-Gesamtausgabe) von der Musikpraxis lebhaft begrüßt werden.
OB 14678-15
Violine 1
EAN: 9790004340585
4 Seiten / 25 x 32 cm / 37 g / geheftet
OB 14678-16
Violine 2
EAN: 9790004340592
4 Seiten / 25 x 32 cm / 38 g / geheftet
OB 14678-19
Viola
EAN: 9790004340608
4 Seiten / 25 x 32 cm / 39 g / geheftet
OB 14678-23
Violoncello
EAN: 9790004340615
4 Seiten / 25 x 32 cm / 33 g / geheftet
OB 14678-27
Kontrabass
EAN: 9790004340622
4 Seiten / 25 x 32 cm / 33 g / geheftet
OB 14678-30
Harmoniestimmen
EAN: 9790004340639
22 Seiten / 25 x 32 cm / 116 g / Mappe
Beschreibung
Beschreibung
Die einzige zu Lebzeiten Beethovens erschienene Konzertarie hat heute unverändert einen Platz im Repertoire der Sopranistinnen. Gattungsgeschichtlich aus der dramatischen Szene der italienischen Opera seria abstammend, gibt das Werk jedoch fundamentale Rätsel auf: der Ah, perfido!-Rezitativtext stammt zwar von Pietro Metastasio, nicht aber der folgende Arientext Per pietà, non dirmi addio, dessen Autor bisher schlichtweg nicht ermittelt werden konnte. Ebenso unklar bleibt, weshalb das 1796 entstandene und uraufgeführte Werk erst neun Jahre später im Druck erschien. Und schließlich verkomplizierte Beethoven selbst die Quellenlage: anlässlich einer 1808 erfolgten Aufführung änderte er den Notentext erneut und erschwerte dadurch späteren Herausgebern die Suche nach einer Fassung letzter Hand. Insofern dürfte die erste praktische Urtextausgabe des Werks (auf der Basis der neuen Beethoven-Gesamtausgabe) von der Musikpraxis lebhaft begrüßt werden.