Der Schuhu und die fliegende Prinzessin
Oper in 3 Abteilungen
1976 13 Solisten – Orchester I: 2(Picc).1.2.0 – 1.2.1.0 – Pk.Schl – Klav.Singende Säge – StrQuin – Orchester II: wie Orchester I.außerdem Tb und Leierkasten (4Blfl)
Beschreibung
1. Originalfassung (165’)2. Salzburger Fassung”. Gekürzte Fassung des Komponisten (120’) AD: abendfüllendLibretto: Udo Zimmermann und Eberhard Schmidt nach einem Text von Peter HacksOrt und Zeit: Die Schauplätze des Märchens: Haus des Schneiders, Großherzogtum Coburg-Gotha, am Fuß eines Berges, Mesopotamien, Königreich Tripolis, HollandPersonen: Der Schuhu (Bariton) – Die fliegende Prinzessin (Sopran) – Schneidersfrau (1. Sopran) – 2. Sopran – 3. Sopran – Nachbarin (1. Alt) – 2. Alt / Bürgermeister (1. Tenor) / Oberster Schneckenhirt, auch Schuhuloge (2. Tenor) – Erster Spinatgärtner (3. Tenor) – Schneider, auch König von Tripolis (1. Bass) – Kaiser von Mesopotamien (2. Bass) – Herzog von Coburg-Gotha, auch Starost von Holland (3. Bass). Sie übernehmen außerdem die Rollen: Dorfleute, Wachposten, Schnecken, Spinatpflanzen, Krieger, 10 000 Gelehrte, SpatzenBeide Orchester sowie der Tontechniker sollen sichtbar im szenischen Bereich plaziert und nach Möglichkeit in die Inszenierung eingebunden werden. Werkimmanent repräsentiert eines der Orchester das Großherzogtum Coburg-Gotha, das andere das Kaiserreich Mesopotamien. Ein armes Schneiderehepaar erwartet sein 10. Kind, doch wird stattdessen ein Ei geboren. Nach einem Jahr schlüpft aus dem Ei der Vogelmensch Schuhu, der die seltene Gabe besitzt, aus wenig viel machen zu können. Eindrucksvoll hilft er seinem Vater, aus einem Stoffetzen einen Mantel für den Bürgermeister zu schneidern. Der Bürgermeister und zugleich Pate fordert den Vogel für sich, doch vermehrt dieser nun nur das Schlechte. Der überforderte Schneider jagt den Sohn schließlich davon. Der Schuhu bietet seine Dienste zunächst dem Herzog von Coburg-Gotha an, dann dessen Bruder, dem Kaiser von Mesopotamien. Die Geschwister befinden sich im Kriegszustand, weil die Schnecken des Kaisers die Grenze überschritten und den Spinat des Großherzogs gefressen haben. Der Kaiser stellt den Schuhu mit Rätselfragen auf die Probe, die er bravourös löst, worauf er eine Nachtwächterstelle erhält. Durch sein Hornspiel wird die Königstochter aus Tripolis wie hypnotisiert angelockt. Ihr Gesang wiederum verzaubert den Schuhu, und sie verlieben sich. Gleichzeitig halten Kaiser und Herzog aus machtpolitischen Gründen um die Hand der Königstochter von Tripolis an. Als die Brüder die Rivalität durch den Schuhu erkennen, verbünden sie sich nun gegen diesen, verlieren jedoch die Schlacht. In Tripolis treffen Schuhu und Prinzessin erstmals zusammen und feiern Hochzeit. Nach einer amourösen Episode mit einem Holländer, der die Prinzessin an einen Käse kettet, kehrt sie reumütig zum Schuhu zurück und es kommt zum Happy End. LP (Ausschnitte):Jürgen Freier (Der Schuhu), Helga Termer (Die fliegende Prinzessin) u. a.Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig, Ltg. Peter GülkeLP Deutsche Schallplatten Berlin, Nova 885 117 CD (Gesamtwerk): Theater Chemnitz, Robert-Schumann-Philharmonie, Ltg. Diego Martin-Etxebarria CD ROP622829 CD (Ausschnitte): Helga Termer, Jürgen Freier, Wolfgang Hellmich u. a, Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig, Ltg. Peter Gülke CD edel 0013012BC
MM 2669502
Mietmaterial
Beschreibung
Beschreibung
Uraufführung
Uraufführung: Dresden, 30. Dezember 1976