4 Stücke für Violine und Klavier op. 115
Urtext nach der Gesamtausgabe „Jean Sibelius Werke“ (JSW)
[Vl,Klav]
Beschreibung
Seine letzten Kompositionen mit Opus-Zahl, op. 115 und op. 116, schloss Sibelius 1929 ab. Ursprünglich entstanden sie auf Anregung des Verlags Carl Fischer, Inc., welcher sich aber aufgrund des hohen Anspruchs weigerte, die Stücke anzunehmen. Dort hatte man sich unter „charakteristische[n] Nummern […] zur allgemeinen Verwendbarkeit“ offenbar etwas anderes – und vor allem leichter Verkäufliches – vorgestellt. So wurden die Stücke nach einigen Verzögerungen im Jahr 1930 bei Breitkopf & Härtel veröffentlicht. Hatte Sibelius kleinere Kammermusikwerke in früheren Jahren vor allem komponiert, um durch die Verkäufe an Geld zu kommen, so war er Ende der 1920er Jahre auf diese nicht mehr angewiesen. Diese künstlerische Freiheit schien Sibelius dafür zu nutzen, sich an „seinen“ Instrumenten (neben Klavier widmete er sich besonders stark der Violine) nochmals auszuprobieren. Op. 115 besteht aus vier Stücken mit programmatischen Titeln, in denen man neben melodiösen Linien und introvertierten Klängen auch virtuose Läufe sowie muntere Rhythmen findet, die ein perfektes Zusammenspiel von Pianisten/in und Violinisten/in voraussetzen.
EB 9340
EAN: 9790004188040
28 Seiten / 23 x 30.5 cm / 131 g / geheftet
EB 9340D
EAN: 9790004814796
26 Seiten / 23 x 30.5 cm / Digitale Ausgabe
Beschreibung
Beschreibung
Seine letzten Kompositionen mit Opus-Zahl, op. 115 und op. 116, schloss Sibelius 1929 ab. Ursprünglich entstanden sie auf Anregung des Verlags Carl Fischer, Inc., welcher sich aber aufgrund des hohen Anspruchs weigerte, die Stücke anzunehmen. Dort hatte man sich unter „charakteristische[n] Nummern […] zur allgemeinen Verwendbarkeit“ offenbar etwas anderes – und vor allem leichter Verkäufliches – vorgestellt. So wurden die Stücke nach einigen Verzögerungen im Jahr 1930 bei Breitkopf & Härtel veröffentlicht. Hatte Sibelius kleinere Kammermusikwerke in früheren Jahren vor allem komponiert, um durch die Verkäufe an Geld zu kommen, so war er Ende der 1920er Jahre auf diese nicht mehr angewiesen. Diese künstlerische Freiheit schien Sibelius dafür zu nutzen, sich an „seinen“ Instrumenten (neben Klavier widmete er sich besonders stark der Violine) nochmals auszuprobieren. Op. 115 besteht aus vier Stücken mit programmatischen Titeln, in denen man neben melodiösen Linien und introvertierten Klängen auch virtuose Läufe sowie muntere Rhythmen findet, die ein perfektes Zusammenspiel von Pianisten/in und Violinisten/in voraussetzen.
Inhaltsverzeichnis
| 1. | Auf der Heide |
| 2. | Ballade |
| 3. | Humoresque |
| 4. | Die Glocken |