Sonate Nr. 2 Es-dur op. 120/2
Urtext nach der Brahms-Gesamtausgabe der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
[Klar,Klav] Dauer: 21'
Beschreibung
Die beiden Sonaten op. 120von Johannes Brahms gelten allgemein als Höhepunkte des Repertoires fürKlarinette und Klavier. Ebenso zählen sie in der von Brahms selbst besorgtenAusgabe für Viola und Klavier zu den meistgespielten Werken des 19.Jahrhunderts in dieser Besetzung. An kompositorischer Substanz übertreffen sie beiweitem die relativ wenigen originalen Sonaten, die für beide Besetzungen imgleichen Zeitraum entstanden sind.
Von den Schwesterwerken istdie zweite Sonate in Es-dur die eingängigere. Brahms wählt hier die TonartEs-dur in Abweichung von der klassisch-romantischen Tradition nicht zurEntfaltung heroischer bzw. monumentaler, sondern lyrischer, überwiegendverhaltener Charaktere. Besonders bewundert wurde immer wieder die serenadenhafteSchönheit des Hauptthemas im ersten Satz. Eduard Hanslick, der mit Brahmsbefreundete renommierte Wiener Musikkritiker, schwärmt davon in seinerBesprechung der Uraufführung mit den Worten „wie vom Himmel gefallen“. Auch dieabschließende Variationenfolge (3. Satz) übernimmt in sanfter Grazie diesenlyrischen Charakter. Dagegen setzt der Mittelsatz mit seinen stürmischenEckteilen in es-moll und dem hymnischen Trio in H-dur einen leidenschaftlichenund ernsten Kontrast, der die umrahmende Idylle umso eindringlicher zur Geltungkommen lässt.
EB 9440
Original für Klarinette und Klavier
EAN: 9790004189177
40 Seiten / 23 x 30.5 cm / 176 g / geheftet
EB 9441
Ausgabe für Viola und Klavier
EAN: 9790004189184
40 Seiten / 23 x 30.5 cm / 276 g / geheftet
EB 9441D
Ausgabe für Viola und Klavier
EAN: 9790004822395
40 Seiten / 23 x 30.5 cm / Digitale Ausgabe
Beschreibung
Beschreibung
Die beiden Sonaten op. 120von Johannes Brahms gelten allgemein als Höhepunkte des Repertoires fürKlarinette und Klavier. Ebenso zählen sie in der von Brahms selbst besorgtenAusgabe für Viola und Klavier zu den meistgespielten Werken des 19.Jahrhunderts in dieser Besetzung. An kompositorischer Substanz übertreffen sie beiweitem die relativ wenigen originalen Sonaten, die für beide Besetzungen imgleichen Zeitraum entstanden sind.
Von den Schwesterwerken istdie zweite Sonate in Es-dur die eingängigere. Brahms wählt hier die TonartEs-dur in Abweichung von der klassisch-romantischen Tradition nicht zurEntfaltung heroischer bzw. monumentaler, sondern lyrischer, überwiegendverhaltener Charaktere. Besonders bewundert wurde immer wieder die serenadenhafteSchönheit des Hauptthemas im ersten Satz. Eduard Hanslick, der mit Brahmsbefreundete renommierte Wiener Musikkritiker, schwärmt davon in seinerBesprechung der Uraufführung mit den Worten „wie vom Himmel gefallen“. Auch dieabschließende Variationenfolge (3. Satz) übernimmt in sanfter Grazie diesenlyrischen Charakter. Dagegen setzt der Mittelsatz mit seinen stürmischenEckteilen in es-moll und dem hymnischen Trio in H-dur einen leidenschaftlichenund ernsten Kontrast, der die umrahmende Idylle umso eindringlicher zur Geltungkommen lässt.
Inhaltsverzeichnis
| 1. | Allegro amabile |
| 2. | Allegro appassionato |
| 3. | Andante con moto – Allegro |