La Damnation de Faust op. 24 – Fausts Verdammnis
Dramatische Legende
[Soli,GCh,Orch] Dauer: 120' Soli: MezTBar(B)BS(Knabenstimme) – Chor: SATTBB – SA(Knabenchor) – 3(3Picc).2(Eh).2.B-Klar.4 – 4.2.2CàP.3.2 – 2Pk.Schl(4) – 2Hfe – Str – Bühnenmusik: 2Hn.2Trp
Vokaltext: DeutschIn La Damnation de Faust dient Goethes Werk nur noch als Inspirationsquelle neben anderen wie den Lithographien von Delacroix. Berlioz’ offensichtlichster Unterschied zu Goethe ist der musikalisch fulminant gestaltete Ritt Fausts in den Höllenschlund.
Beschreibung
Aufführungsdauer: abendfüllend
Libretto: Hector Berlioz und A. Gandonnière nach der Übersetzung von Goethes „Faust I“ von Gérard de Nerval
Übersetzung: dt. (H. Neugebauer), engl. (W. Wallace)
Ort: Ebene in Ungarn, in Norddeutschland in Fausts Studierzimmer, Auerbachs Keller in Leipzig, Gebüsch und Auen am Ufer der Elbe, in Gretchens Zimmer, im Wald mit Höhlen
Personen: Marguerite (Mezzosopran) – Faust (Tenor) – Méphistophélès (Bariton) – Brander (Bass)
Die Entstehungsgeschichte zu „La Damnation de Faust“ läßt sich in zwei Etappen gliedern: Die „Huit scènes de Faust“ von 1828/29 bilden die Basis für das größere Werk, das im Winter 1845/46 auf einer Dirigier-Tournee durch Österreich, Ungarn, Böhmen und Schlesien entstanden ist. Nervals Faust-Übersetzung machte auf den jungen Berlioz einen überwältigenden Eindruck: „Das wunderbare Buch faszinierte mich sogleich, ich ließ es nicht mehr los; ich las es fortwährend, bei Tisch, im Theater, auf den Straßen, überall. Die Übersetzung in Prosa enthielt einige gereimte Partien, Lieder, Gesänge und so weiter. Ich gab der Versuchung nach, sie in Musik zu setzen.“ In „La Damnation de Faust“ dient Goethes Werk nur noch als Inspirationsquelle neben anderen wie den Lithographien von Eugène Delacroix. Berlioz’ offensichtlichster Unterschied zu Goethe ist der musikalisch fulminant gestaltete Ritt Fausts in den Höllenschlund.
MM 2105216
Mietmaterial
MM 2105217
Mietmaterial
Ballet des Sylphes – Sylphen-Tanz
Picc.2.0.2.0 – 0.0.0.0 – Pk.Schl – 2Hfe – Str
MM 2105218
Mietmaterial
„D’amour l’ardente flamme“ / „Der Liebe heiße Flamme“
Solo: Mez – Chor: TTBB – 2.0.Eh.2.0 – 4.2.0.0 – Pk(2) – Str
MM 2105219
Mietmaterial
Menuet des Follets / Tanz der Irrlichter
2Picc.1.2.2.B-Klar.4 – 4.2.2CàP.3.0 – Pk.Schl(2) – Str
MM 2105220
Mietmaterial
Serenade de Méphistophéles avec Chœur des Follets / Ständchen des Mephistopheles und Chor der Irrlichter
Solo: Bar – Chor: TTBB – 2(Picc).2.3(B-Klar).4 – 4.0.3.0 – Str
Beschreibung
Beschreibung
Aufführungsdauer: abendfüllend
Libretto: Hector Berlioz und A. Gandonnière nach der Übersetzung von Goethes „Faust I“ von Gérard de Nerval
Übersetzung: dt. (H. Neugebauer), engl. (W. Wallace)
Ort: Ebene in Ungarn, in Norddeutschland in Fausts Studierzimmer, Auerbachs Keller in Leipzig, Gebüsch und Auen am Ufer der Elbe, in Gretchens Zimmer, im Wald mit Höhlen
Personen: Marguerite (Mezzosopran) – Faust (Tenor) – Méphistophélès (Bariton) – Brander (Bass)
Die Entstehungsgeschichte zu „La Damnation de Faust“ läßt sich in zwei Etappen gliedern: Die „Huit scènes de Faust“ von 1828/29 bilden die Basis für das größere Werk, das im Winter 1845/46 auf einer Dirigier-Tournee durch Österreich, Ungarn, Böhmen und Schlesien entstanden ist. Nervals Faust-Übersetzung machte auf den jungen Berlioz einen überwältigenden Eindruck: „Das wunderbare Buch faszinierte mich sogleich, ich ließ es nicht mehr los; ich las es fortwährend, bei Tisch, im Theater, auf den Straßen, überall. Die Übersetzung in Prosa enthielt einige gereimte Partien, Lieder, Gesänge und so weiter. Ich gab der Versuchung nach, sie in Musik zu setzen.“ In „La Damnation de Faust“ dient Goethes Werk nur noch als Inspirationsquelle neben anderen wie den Lithographien von Eugène Delacroix. Berlioz’ offensichtlichster Unterschied zu Goethe ist der musikalisch fulminant gestaltete Ritt Fausts in den Höllenschlund.