Breitkopf im Orchester.
Verlässlich. Durchdacht. Einsatzbereit.
Seit Jahrhunderten setzen unsere Editionen großer Orchesterwerke internationale Maßstäbe. Alle Bestandteile einer Breitkopf-Edition sind perfekt aufeinander abgestimmt. Unsere großformatigen Partituren und Orchesterstimmen, seit jeher bei Dirigenten und Musikern beliebt, sorgen für exzellente musikalische Arbeit.
Fast alle Standardwerke des klassischen Repertoires liegen in modernen Urtextausgaben vor und der tradierte Kanon wird kontinuierlich um herausragende Werke weniger bekannter Komponistinnen und Komponisten erweitert, die neue Perspektiven eröffnen und das Repertoire lebendig halten.
Großes Format
Großzügig, übersichtlich und ideal für Proben und Konzerte – ein Format, das im Orchesteralltag wirklich funktioniert.
Gestochen scharf
Optimale Lesbarkeit, durchdachte Wendestellen und ausreichend Raum für Eintragungen – präzise gestaltet für Profis.
Praktisch ohne Fehler
Kritisch geprüft, transparent dokumentiert und mit höchster Sorgfalt ediert – zuverlässig im Orchesteralltag.
Empfehlungen für
Ihre Programmplanung
Perfekt vorbereitet für Ihren Einsatz.
Werk des Monats
Februar
Lernen Sie jeden Monat ein herausragendes Werk aus unserem Verlag näher kennen.
Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie [Nr. 40] g-moll KV 550
1. und 2. Fassung – Urtext herausgegeben von Henrik Wiese
Zunächst die allgemeine Nachricht zur konsequent geschlossenen Werkgruppe: Mit der Neuausgabe der g-moll-Symphonie liegen die drei späten Mozart-Werke KV 543, 550 und 551 im Breitkopf Urtext vor.
Und nun im Besonderen: Ähnlich wie bei seiner Neuedition der “Hafner-Symphonie” legt Henrik Wiese in der vorliegenden “Breitkopf-Urtext”-Partitur drei verschiedene Stadien der g-moll-Symphonie frei. Mozart schrieb das Werk zunächst ohne Klarinetten (1. Stadium), dann fügte er die Klarinetten hinzu (2. Stadium). Erst in einem letzten Schritt änderte er die Bläser-Instrumentation im Andante (3. Stadium). Mozart kehrte also nach der 2. Fassung (mit Klarinetten) wieder zur 1. Fassung (ohne Klarinetten) zurück. Damit avanciert die 1. Fassung ohne Klarinetten zur Fassung letzter Hand. Eine verblüffende Erkenntnis, die neues Licht auf die berühmte g-moll-Symphonie wirft. Beide Fassungen sind gleichwertig, sie lassen sich nun erstmals in Partitur und Stimmen bequem vergleichen, studieren und vor allem musizieren.
Angemerkt sei noch ein äußerst praktischer Aspekt: die Orchesterstimmen lösen erstmals sämtliche Wende-Probleme (siehe dazu bitte die Musterseiten zu OB 5542 Violine II).