1874 ist die finanzielle Lage des Bayreuther Festspielunternehmens so prekär, dass Wagner zur Aufgabe entschlossen ist. Ein Kredit über 100.000 Taler aus der Kabinettskasse Ludwigs II. sichert in letzter Minute den Fortgang der Arbeiten, sodass die Bühnentechnik für das Festspielhaus und die Dekorationen für den Ring des Nibelungen in Auftrag gegeben werden. Das Aufführungsjahr 1875 ist jedoch nicht mehr zu halten. Für Unruhe sorgt der Einzug in das ersehnte eigene Wohnhaus, dem Wagner den Namen „Wahnfried“ gibt. Das Jahr über ist Wagner auch damit beschäftigt, die Partitur der Götterdämmerung fertigzustellen. Am 21. November 1874 kann er die letzte Partiturseite vollenden, und die Komposition des Rings nach mehr als 20 Jahren abschließen.
BV 426
EAN: 9783765104268
576 pages
/ 13.5 x 21 cm
/ 800 g
/ reliure en toile
1874 ist die finanzielle Lage des Bayreuther Festspielunternehmens so prekär, dass Wagner zur Aufgabe entschlossen ist. Ein Kredit über 100.000 Taler aus der Kabinettskasse Ludwigs II. sichert in letzter Minute den Fortgang der Arbeiten, sodass die Bühnentechnik für das Festspielhaus und die Dekorationen für den Ring des Nibelungen in Auftrag gegeben werden. Das Aufführungsjahr 1875 ist jedoch nicht mehr zu halten. Für Unruhe sorgt der Einzug in das ersehnte eigene Wohnhaus, dem Wagner den Namen „Wahnfried“ gibt. Das Jahr über ist Wagner auch damit beschäftigt, die Partitur der Götterdämmerung fertigzustellen. Am 21. November 1874 kann er die letzte Partiturseite vollenden, und die Komposition des Rings nach mehr als 20 Jahren abschließen.
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