To Everything There Is a Season op. 21
Motette
[GCh,(Org)] duration: 15′
vocal text: EnglishDescription
Dass Miklós Rózsa neben Filmmusiken, Orchesterwerken und Kammermusik auch Chorwerke schrieb, ist heute nur noch wenigen bekannt. Am bekanntesten ist noch die Motette To Everything There Is a Season op. 21 für gemischten Chor auf einen Text aus dem 3. Kapitel des Buchs der Prediger. Rózsa wählte diesen 1945 als Reaktion auf das bevorstehende Ende des Zweiten Weltkriegs und hängte an den letzten Vers „A time for war, and a time for peace“ ein freudvolles „Alleluia“ an. Drei Jahre später erfolgte die Uraufführung durch den Chor der First Methodist Church of Hollywood, 1951 wurde das Stück bei Breitkopf & Härtel verlegt.
Die etwa fünfzehn Minuten lange Motette erfordert durch die bis zu dreifach geteilten Stimmen und dynamischen Angaben bis zum vierfachen Forte einen großen und leistungsstarken Chor. Die verschiedenen „Zeiten“ werden dabei von Rózsa bildhaft und expressiv ausgedeutet, insbesondere in Artikulation und Harmonik. Eine Orgelbegleitung ist ad lib. zur Unterstützung des Chors gesetzt. Die später komponierte Motette The Vanities of Life op. 30 ist stilistisch ähnlich und wurde von Rózsa für gemeinsame Aufführungen mit dieser Motette konzipiert.
ChB 5401
Chorpartitur
EAN: 9790004414026
40 pages / 19 x 27 cm / 128 g / stapled
ChB 5401D
Chorpartitur
EAN: 9790004823972
42 pages / 19 x 27 cm / digital edition
Description
Dass Miklós Rózsa neben Filmmusiken, Orchesterwerken und Kammermusik auch Chorwerke schrieb, ist heute nur noch wenigen bekannt. Am bekanntesten ist noch die Motette To Everything There Is a Season op. 21 für gemischten Chor auf einen Text aus dem 3. Kapitel des Buchs der Prediger. Rózsa wählte diesen 1945 als Reaktion auf das bevorstehende Ende des Zweiten Weltkriegs und hängte an den letzten Vers „A time for war, and a time for peace“ ein freudvolles „Alleluia“ an. Drei Jahre später erfolgte die Uraufführung durch den Chor der First Methodist Church of Hollywood, 1951 wurde das Stück bei Breitkopf & Härtel verlegt.
Die etwa fünfzehn Minuten lange Motette erfordert durch die bis zu dreifach geteilten Stimmen und dynamischen Angaben bis zum vierfachen Forte einen großen und leistungsstarken Chor. Die verschiedenen „Zeiten“ werden dabei von Rózsa bildhaft und expressiv ausgedeutet, insbesondere in Artikulation und Harmonik. Eine Orgelbegleitung ist ad lib. zur Unterstützung des Chors gesetzt. Die später komponierte Motette The Vanities of Life op. 30 ist stilistisch ähnlich und wurde von Rózsa für gemeinsame Aufführungen mit dieser Motette konzipiert.
Reviews and Testimonials
„Hierzulande nahezu unbekannt sind [Rózsas] Chorwerke, die in ihrer Tonsprache ein ebenso reiches Farbspektrum erreichen, geprägt von strenger Polyphonie und erweitert tonaler Harmonik in kompromisslos expressiver Ausdrucksweise. [...] Der Chorsatz liest sich wie ein Kaleidoskop der Möglichkeiten anspruchsvollster Chormusik.“
Ulrich Barthel, Chorzeit