Neue Musik - Neue Konzepte, Klänge, Interpretationen

Eine Binsenweisheit – immer wurde jeweils für die Zukunft komponiert, und während wir dies schreiben und Sie dies lesen, entstehen neue Werke. Neue Musik ist ein Wagnis für alle – für die Veranstalter, für den Verlag und letztlich für die Komponisten selbst.

Dennoch hat das, was wir als Neue Musik bezeichnen, auch Tradition. Seit 1945 ist ein immenses Repertoire entstanden. Viele Stücke haben maßgebliche Bedeutung und hohe Aufführungszahlen. Sogar neue Gattungen gibt es: Werke für großes Kammerensemble (mit gedoppelten Instrumentarium und ca. 20 Ausführenden), für kleines Kammerensemble (mit einfachem Instrumentarium bis ca. 10 Instrumente), für Vokalensembles mit (bis zu 6-7) solistischen Stimmen. Über einen längeren Zeitraum aktive Ensembles mit Spezialbesetzungen erschufen und erschaffen sich durch viele Auftragswerke zusätzliche Repertoirefelder.

Übrigens: Auch die aktuell empfundene Unübersichtlichkeit in der jeweils Neuen Musik ist nichts Neues. Sie lässt sich in jeder Epoche aufs Neue festmachen. Insofern versuchen wir für Sie und für uns möglichst den Überblick zu behalten.

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